Beim traditionellen Saisonabschluss am Gardasee, dem 13. Halloween Cup, traten 7 Nachwuchssegler, die an der Neuen Danau trainieren (Manuel Maitz-Lust, Caspar Becker-Wiebersinsky, Emma Kapfer, "Momo" Matteo
Haudek für Ungarn, Spartacus Sailing, Alexander Poell Uycas, Hugo Schütz Uycas, bei den Juniores sowie Bruno Schütz beim Jüngstentraining) an.
58 Östereicher mischten sich unter 381 Segler aus 26 Nationen bei den Juniores, wobei 331 auch zum Start antraten. Emma Kapfer segelte mit Freude und Motivation bei den Trainings, erkrankte jedoch und konnte bei
den Wettfahrten leider nicht mehr segeln. Bei den jüngeren Cadettis waren 8 Österreicher unter 71 Teilnehmern.
Nach 4 Trainingstagen bei blauem Himmel und kräftigem bis reschem Wind war am Mittwoch der erste Regattatag - das letzte Mal Sonnenschein. Beim Start zu Mittag kam der Nordwind mit leichter Brise zurück und ermöglichte gerade mal ein Race in jeder Flotte. Die Highlights wurden von Daniel Haslauer (8), Ferdinand Rudisch (9) und Hugo Schütz (9) gesetzt. Momo wurde 14., Alexander kam als 51., Manuel als 57 und Caspar als 77 ins Ziel.
Ab dem zweiten Tag war der Start bei bedecktem Himmel erneut erst zu Mittag angesetzt. Bei munterem Nordwind wurden drei Wettfahrten gesegelt. In der roten Flotte kämpfte Alexander lange um die Führung und
kam knapp von einem Italiener geschlagen als 2. ins Ziel. Unmittelbar hinter ihm Benedikt Breitenstein als 3. und Sebastian Seidl als 7.(beide vom Mattsee). In anderen Flotten gelang Maria Waltersdorfer (Bodensee)
ebenso ein zweiter Tagesrang und Paul Miller (Achensee) ein 3. Tagesrang. War danach das Pulver aus österreichischer Sicht verschossen?
Nur zum Teil. Mit weiteren guten Ergebnissen konnten 9 Östereicher in die Goldflotte einziehen, wobei Alexander bei seinem dritten antreten am Garadsee als 7. Östereicher erstmals die Goldflotte mit den Pätzen 34., und 19. erreichte. Momo Haudek gelangen die Plätze 50, 24, und 35 und eine Qualifikation in die Silber Flotte. Manuel ersegelte die Plätze 40., 60., sowie 48. und somit eine Qualifikation in die Bronzeflotte.
Hugo wurde von den Wellen und Böen gebeutelt und kam mit den Plätzen 74 und 76 noch knapp in die Bronze Flotte. Caspaar segelten mit Plätzen 71., 55. und 74 in weiterer Folge in der Emerald Fleet.
Am dritten Tag wurde um 8:00 bei bedecktem Himmel und gutem Nordwind ausgelaufen. Nach drei weiteren Wettfahrten konnte Alexander die Position als 7. Österreicher mit den Plätzen 64., UFD und 58. halten und
war 79. overall. In der Wettfahrt mit dem Frühstart erreichte Alexander die erste Luv in den erstn 20 Booten, füllte sen Boot beim Abfallen mit Wasser und konnte nach dem Ausschöpfen das vermeintliche Ziel in den
60er erreichen. Beide Grenzerfahrungen vielen in eine Wettfahrt und füllten den Streicher. Momo gelang mit den Plätzen 59., 40., und 25. eine erfreuliche Steigerung und der 38. Platz als bester Ungar in der
Silberfoltte (121 overall). Manuel erreichte die Plätze 28., 41., und 33. den 33. Platz in der Bronzeflotte (205. overall). Der leichtgewichtige Hugo kämpfte weiter tapfer mit Wind und Wellen und erreichte den 85. Platz in der Bronzeflotte (258.). Caspar segelte auf die Plätze 24., 23., und 69 und erreichte den 34. Platz in der Emerald (292 overall).
Am letzten Tag wurde um 8:00 bei sehr wenig Wind und geschlossener Wolkendecke ausgelaufen. Nach über 7 Stunden kamen die Kinder ohne Startversuch um 15:30 zurück an Land. Gechillt und ausgelaugt vom Tag,
aber voll von Eindrücken der letzte Woche.
Alexanders intensive Saison hatte von Flautenraces am Neusiedlersee bis Winden über 25 Knoten am Bodensee und gewinn des Clubmeisters 2025 im Uycas fast alles dabei und endete mit dem 74. Tag am Wasser auf dem erfreulichen 18. Rang in der Bestenliste. Die heurige Saison ist für die meisten vorbei. Manche denken schon an die nächsten Trainingstage knapp nach Weihnachten in La Valetta, andere an das Top Twenty Trainnig vor Portoroz oder den Saisonstart 2026 in der Osterwoche in Portoroz.
Johannes Pöll





